

Wie oft hast du schon über jemanden gesagt: „Irgendetwas fühlt sich an dieser Person komisch an.“, „Mein Gefühl sagt mir, da stimmt etwas nicht.“ oder „Ich spüre intuitiv, dass das nicht richtig ist.“?
Und später festgestellt, dass dir wichtige Informationen gefehlt haben, um die Situation wirklich objektiv beurteilen zu können?
Genau hier liegt einer der größten Fallstricke auf dem spirituellen Weg.
Denn je mehr wir lernen, unserer Intuition zu vertrauen, desto wichtiger wird auch die Fähigkeit, zwischen echter Intuition und unserer eigenen Wahrnehmung zu unterscheiden.
Viele Menschen gehen davon aus, dass alles, was sie fühlen oder wahrnehmen, automatisch wahr sein muss. Doch unsere Wahrnehmung ist niemals vollständig neutral.
Sie wird beeinflusst von unseren Erfahrungen, Glaubenssätzen, Verletzungen, Erwartungen und den Geschichten, die wir über uns selbst und andere Menschen gespeichert haben.
Genau deshalb entstehen so häufig Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Projektionen – besonders in der spirituellen Szene.
Denn was sich wie eine intuitive Eingebung anfühlt, kann manchmal auch ein Spiegel eigener Themen sein. Je feinfühliger ein Mensch wird, desto wichtiger wird deshalb eine Fähigkeit:
Die Bereitschaft, die eigene Wahrnehmung immer wieder ehrlich zu hinterfragen. Denn wahre Intuition entsteht nicht aus Bewertung, Angst oder emotionaler Aufladung. Sie entsteht aus innerer Ruhe, Klarheit und Neutralität.
Genau darüber sprechen wir in unserer neuen Podcast-Folge.



